Nachhaltigkeit nicht nur auf der Bühne ein Thema

Photo by Mert Guller on Unsplash

Viele Veranstaltungen sind leider noch immer von einer unnötigen Wegwerf-Mentalität geprägt. Insbesondere der Bereich Messen produziert Jahr für Jahr riesige, teils vermeidbare, Abfallberge. Doch auch in der Eventbranche macht sich seit einiger Zeit ein Umdenken bemerkbar und Nachhaltigkeit wird unter Veranstaltern zunehmend als Teil der unternehmerischen Verantwortung begriffen.

Dabei ist deutlichst zu betonen, dass Nachhaltigkeit nicht ausschließlich unter rein ökologischen Aspekten betrachtet werden darf. Nimmt man unsere Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Umwelt wirklich ernst, sind soziale Kriterien von gleicher Bedeutung. Eine Tatsache die, auch in der öffentlichen Debatte, zu oft noch übergangen wird.

Wir sind uns dieser Verantwortung als Veranstalter sehr bewusst und haben es uns deshalb als unumstößliches Ziel gesetzt, ausnahmslos alle unsere Veranstaltungen ökologisch korrekt und verantwortungsvoll zu gestalten. Dabei stehen für uns keine schmückenden Zertifizierungen im Vordergrund, sondern ganz praktisches Handeln.

Echte Nachhaltigkeit kann nur durch bewusstes Handeln entstehen

Schon in der Planungs- und Organisationsphase des Wirtschaftsgipfels bewerten wir alle Elemente der Veranstaltungen aufgrund ihrer ökologischen und sozialen Verträglichkeit. Wenn wir dabei etwas als fragwürdig identifizieren, versuchen wir es im ersten Schritt zu vermeiden. Wenn möglich wird das kritische Element ersetzt oder, falls verzichtbar, sogar entfernt.

Manchmal stoßen wir dabei auf Dinge, die aufgrund ihrer Bedeutung in der Architektur der Veranstaltung z.B. für die notwendige Atmosphäre unvermeidbar sind. In diesem Fall prüfen wir, ob eine Reduzierung in Frage kommt. In der Praxis bedeutet das, dass wir versuchen den Einsatz kritischer Materialien oder Teile auf ein verträgliches Minimum zu beschränken.

Und schließlich gilt grundlegend für jegliche beim Wirtschaftsgipfel zum Einsatz kommenden Materialien, wenn möglich benutzen wir alles wieder. Daher achten wir von vorneherein bei der Gestaltung der Veranstaltung auf Elemente die wir über viele Jahre immer wieder verwenden können.

Nachhaltigkeit ist aufwendig, lohnt sich aber langfristig für uns alle

Diese Vorgehensweise verlangt von uns viel Disziplin und einen großen Willen zur tatsächlichen Veränderung, da hierzu wirklich ausnahmslos jede Komponente der Veranstaltung ganz konsequent unter sozialen und ökologischen Kriterien analysiert, hinterfragt und im Zweifel diskutiert werden muss.

Viele Dinge lassen sich sehr leicht zum Positiven verändern, während andere uns vor echt knifflige Herausforderungen stellen. Oft verlangt uns das sehr viel Kreativität und mutiges Querdenken ab, um nachhaltige Lösungen zu entwickeln, die sich nicht negativ auf die Atmosphäre und Wirkung der Veranstaltung auswirken.

Einige unserer Schritte in Richtung Nachhaltigkeit werden wir Ihnen schon vor dem Wirtschaftsgipfel hier im WGRT Blog vorstellen können. Andere markieren und erklären wir für Sie direkt vor Ort auf den Veranstaltungen selbst mit unserem Sticker „Nachhaltigkeit“. Damit möchten wir Inspiration für andere liefern, die unserem Beispiel hoffentlich folgen werden.

Abschließend sei noch gesagt, dass wir mit der ersten Veranstaltung sicher keine hundertprozentige Nachhaltigkeit erreichen werden und wahrscheinlich ist dies sogar ein eher utopisches Ziel. Doch wir versuchen uns so nah wie nur menschenmöglich diesem Ziel anzunähern.

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