Interview mit dem Gründer zur Idee des Wirtschaftsgipfels

Photo by Willy Speicher

Christoph Bredemeyer, Inhaber der Event- und Messeagentur leuchtturmartig, ist Initiator und Veranstalter des Wirtschaftsgipfels Region Trier und beantwortet in diesem Interview einige Fragen rund um die Idee und die Ziele dieser Veranstaltung.

WGRT Blog: Der Wirtschaftsgipfel ist ohne Frage ein sehr ambitioniertes und gleichermaßen beeindruckendes Vorhaben. Warum braucht unsere Region diese Veranstaltung?

Bredemeyer: Wir leben spürbar in Zeiten der Veränderung. Alles um uns herum ist ständig und scheinbar unaufhaltsam in Bewegung geraten. Das bekommen wir auch in der Wirtschaft zunehmend zu spüren. Wenn wir also nicht als hilflose Beobachter enden wollen, dürfen wir dabei keinesfalls den Anschluss verlieren.
Arbeit, Digitalisierung und Nachhaltigkeit sind in diesem Zusammenhang nur einige wenige, aber dennoch die entscheidenden Themen denen sich die Unternehmen aktuell stellen müssen. Die inhaltlichen Herausforderungen unterscheiden sich dabei massivst von Region zu Region und es gibt leider kaum qualitative Veranstaltungen die dieser Tatsache wirklich gerecht werden. Oft werden Themen viel zu generell und ohne eindeutigen regionalen Bezug angegangen, das ist ein eindeutiger Nachteil.
Damit diese Thematiken konsequent angegangen werden können, brauchen wir dringend eine regionale Veranstaltung als gemeinsame Plattform für unsere Anliegen. Diese Lücke wird der Wirtschaftsgipfel künftig schließen.

WGRT Blog: Wie entstand die Idee zum Wirtschaftsgipfel? Was war für Sie der Auslöser eine derartige Veranstaltung in der Region Trier zu entwickeln?

Bredemeyer: Auslöser war eine Situation in meiner Zeit als selbstständiger Berater für Online-Kommunikation vor acht Jahren. Ich suchte in meiner Anfangsphase damals vergeblich nach einer Möglichkeit, um effizient mit der regionalen Wirtschaft in Berührung zu kommen und endete auf dem Bitburger Beda-Markt mit einem Messestand. Wie Sie sich sicher denken können, war das eine mehr als nur erfolglose Maßnahme. Heute kann ich darüber schmunzeln.
Immerhin war dieser Moment die Geburtsstunde der Idee, eine reine und klar fokussierte Wirtschaftsveranstaltung für die Region zu schaffen. Anfangs beschränkte sich mein Ansatz noch auf die Gestaltung einer regionalen B2B Fachmesse, jedoch wuchs die Idee mit der Zeit und den vielen Gesprächen, die ich zu diesem Thema führte, zu einer umfassenden Veranstaltung für die Wirtschaft unserer Region heran.

WGRT Blog: Was macht den Wirtschaftsgipfel für Sie zu einer so wertvollen und wichtigen Veranstaltung in unserer Region und vor allem für unsere regionale Wirtschaft?

Bredemeyer: Das entscheidende am Konzept des Wirtschaftsgipfels ist eindeutig die äußerst strikte regionale Abgrenzung, zumindest was die Aussteller und Themenauswahl der Veranstaltung betrifft. Es gibt kein vergleichbares Ereignis, das thematisch so breit aufgestellt und trotzdem so klar auf die besonderen Interessen und Herausforderungen der Wirtschaft unserer Region ausgerichtet ist. Das ist ein unschlagbares Alleinstellungsmerkmal. Diese einzigartige Fokussierung auf die regionalen wirtschaftlichen Aufgaben und Problemstellungen unser Unternehmen macht den Wirtschaftsgipfel für absolut jeden Teilnehmer so wert- und vor allem hochgradig wirkungsvoll.

WGRT Blog: Neben der ganz klaren regionalen Fokussierung auf die Herausforderungen der Wirtschaft spielt Nachhaltigkeit nicht nur auf der Bühne des Wirtschaftsgipfels eine bedeutende Rolle. Warum wird bei der Realisierung dieser Veranstaltung so sehr auf Nachhaltigkeit geachtet?

Bredemeyer: Wenn man Nachhaltigkeit auf einer Konferenz inhaltlich zum Thema macht und als Veranstalter die Erwartungshaltung hat, dass sich die Teilnehmer ernsthaft mit dieser Thematik befassen, dann sollte man selbst als gutes Beispiel vorangehen. Alles andere würde ich als fragwürdig empfinden. Abgesehen davon bin ich der persönlichen Überzeugung, dass wir uns unserer Verantwortung endlich bewusst werden müssen und künftig unser Handeln, sowohl ökologisch, als auch sozial stärker reflektieren sollten.

Teilen Sie diesen Artikel mit Ihrem Chef, Team oder Netzwerk!

Uns folgen und nichts verpassen!

Ihre Werbung an dieser Stelle? Kein Problem, schreiben Sie einfach eine E-Mail an werben@wgrt.de